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FAQ

Allgemeine Grundbildung bezieht sich auf das Wissen und die Kompetenzen, die Menschen benötigen, um sich in der Gesellschaft orientieren zu können und gesellschaftliche Anforderungen bewältigen zu können. Grundbildung umfasst alle privaten und öffentlichen Lebensbereiche und fördert die Kompetenzen, die benötigt werden, um am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, eigene Ziele zu erreichen und sich selbst weiter zu entwickeln.

Arbeitsorientierte Grundbildung bezieht sich auf das Wissen und die Kompetenzen, die Menschen benötigen, um sich in der Arbeitswelt orientieren zu können und die sich wandelnden und entwickelnden Anforderungen in der Arbeit bewältigen zu können.

Die Arbeit und der jeweilige Arbeitsplatz mit seinen ganz spezifischen Anforderungen und Tätigkeiten bilden den Ausgangspunkt und den Bezugspunkt für die Entwicklung der Lernangebote. Die Lernfelder für AoG leiten sich also aus den „echten“, den sehr konkreten und praxisnahen Handlungsanforderungen am jeweiligen Arbeitsplatz ab.

Die ganz konkreten Entwicklungsbedarfe der Beschäftigten entscheiden über den Trainingsinhalt. In Arbeitsplatzhospitationen, in Gesprächen mit Vorgesetzten und Beschäftigten wird ermittelt, welche Kompetenzen entwickelt oder weiterentwickelt werden müssen. „Wo drückt der Schuh“ ist das Leitmotiv.

AoG richtet sich insbesondere an gering qualifizierte, an- und ungelernte Beschäftigte.

Dazu gehören auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Beschäftigtentransfer.

AoG ist auch ein angemessenes Angebot für Arbeitssuchende und für Auszubildende.

1. Generell:

  • steigendes Selbstwertgefühl
  • mehr Sicherheit in Arbeitsabläufen
  • selbstsicheres Auftreten am Arbeitsplatz
  • höhere Akzeptanz im Unternehmen
  • weniger Sorge, Neues nicht oder nicht hinreichend bewältigen zu können
  • mehr Mut, sich Neuem zuzuwenden
  • Freude am Weiterlernen entwickeln

2. Konkret – je nach Lernzielen:

  • sicherer Umgang mit Dokumentationsanforderungen,
  • sicherer Umgang mit Kommunikationsanforderungen
  • reibungslosere betriebliche Abläufe,
  • Fehlerminimierung in Fertigung und Abläufen
  • verbesserte Kundenbeziehungen
  • Betriebliche Abläufe laufen störungsfreier.
  • Kundenbeziehungen werden verbessert.
  • Kompetentes und qualifiziertes Personal ist sich wandelnden
  • Arbeitsanforderungen gewachsen.
  • Grundgebildetes Personal ist flexibler einsetzbar.
  • Bildung ist auch Wertschätzung für die Beschäftigten durch das Unternehmen:
  • Die Bindung an das Unternehmen wird enger; Fluktuation seltener.
  • Durch die Zunahme an Wissen und Können kommt es zu einer Steigerung an Arbeitszufriedenheit.
  • Die Arbeitssicherheit wird erhöht.
  • Durch AoG kommt es zum Erhalt oder der Entwicklung von
  • Beschäftigungsfähigkeit.
  • Die Kosten für Personalbeschaffung und Einarbeitung für den eigenen
  • Personalbestand lassen sich durch AoG vermeiden.
  • Bildung ist nicht immer eine kostengünstige, sicherlich aber eine sehr nachhaltige Lösung.

Erfahrungsgemäß dauert eine AoG Training zwischen 10 und 60 Stunden a 45 Minuten. Oft startet man mit einem Schnupperangebot von 5 – 10 Stunden. Die Dauer wird abhängig vom Bedarf und den Rahmenbedingungen festgelegt.

Ein AoG Training kann an verschiedenen Orten stattfinden: direkt am Arbeitsplatz, in einem geeigneten Raum im Betrieb, bei einer Bildungseinrichtung.

Bewährt hat es sich, das Training teils in der Arbeitszeit, teils in der Freizeit durchzuführen (50:50-Modell).
Die Zeiten für ein AoG Training werden zwischen dem Unternehmen, dem Beschäftigten und der Trainerin/dem Trainer abgesprochen und sich immer gut mit den Arbeitszeiten und Betriebsabläufen abgestimmt.

Die Gruppe sollte nicht mehr als 10 Teilnehmende umfassen. Bei mehr Teilnehmenden sollte möglichst ein Trainertandem eingesetzt werden.

  • Einzelcoaching oder Coaching für zwei Beschäftigte im Betrieb
  • Einzelcoaching oder Coaching für zwei Beschäftigte außerhalb des Betriebes in einer Bildungseinrichtung
  • Innerbetriebliche (modulare) Gruppenangebote
  • Außerbetriebliche branchenunabhängige Gruppenangebote
  • Betriebsübergreifende branchenspezifische Gruppenangebote

Das Training wird meistens vom Unternehmen bezahlt. Beschäftigte können an den Kosten beteiligt werden. Auch das Land NRW und der Bund fördern durch verschiedene Projekte arbeitsorientierte Grundbildungsangebote durch finanzielle Anreize. Wenden Sie sich an uns

  • Werbung im Programmheft
  • Artikel in Tageszeitungen
  • Unternehmensbroschüre [LINK zu der Broschüre]
  • Flyer
  • Lokale/regionale Infoveranstaltung durchführen, das Gruwe Team dazu einladen
  • AoG arbeitet nicht mit geschlossenen Curricula, sondern orientiert sich an den konkreten Bedarfen an den jeweiligen Arbeitsplätzen.
  • AoG ist flexibel und arbeitet mit Kleingruppen oder im Einzelcoaching konkret an den jeweiligen Arbeitsanforderungen.
  • AoG erreicht Zielgruppen, die traditionelle Kursangebote nicht annehmen. Arbeitsplatznahes Lernen ist für Geringqualifizierte das Lernen ihrer Wahl.
  • AoG ist besonders effektiv, weil in der gemeinsamen Planung die Bedarfe des Unternehmens und die der Beschäftigten berücksichtigt werden.
  • AoG ist thematisch offen. Innerhalb eines Trainings können bedarfsgerecht auch Inhalte bearbeitet werden, die erst im Lernprozess wichtig werden.
  • AoG ist auf konkrete Arbeitsanforderungen ausgerichtet. Damit sind die Voraussetzungen für einen gelingenden Transfer in das Arbeitshandeln gegeben.
  • Die Trainer werten die Lernergebnisse gemeinsam mit Beschäftigten und Vorgesetzten aus; eine Evaluation zum Nutzen aller Beteiligten.